Der Regordaneweg durch Haute-Loire, Ardèche, Lozère und Gard (Massif Central und Cevennen) auf 242km via Le Puy en Velay, Bizac, Costaros, La Sauvetat, Pradelles, Langogne, Luc, La Bastide-Puylaurent, Prévenchères, La Garde Guérin, Villefort, St Andre Capcèze, Concoules, Génolhac, Chamborigaud, Portes, Le Pradel, St Martin de Valgalgues, Alès, St Hilaire de Brethmas, Vézénobres, Ners, Boucoiran, St Geniès de Malgoirès, La Rouvière, La Calmette, Nimes, Bouillargues, Garons und St Gilles.

GR700
Die Regordaneweg oder St Gilles weg

Unternehmen
Sie eine Reise ins Mittelalter durch das abgelegene Hinterland des Mont Lozere
mit seinen an die Abhänge gebauten Dörfchen und Steinhäuschen (150km).
Der Regordaneweg folgt der Spalte von Villefort über Ales bis zum Tanarguemassif und ähnelt beinahe einer natürlichen "Draille" (Almauftrieb). siehe S. "Drailles" und Wege. Seine Ursprünge reichen bis in die keltische Zivilisation zurück (etw. 400 v Ch.), lange vor der Römerzeit. Später benutzten die Vorfahren der Cevenolen und dann Reisende und Pilger diesen Weg, der Le Puy en Velay mit Nimes und Montpellier verband... Es gibt mehrere Hypothesen über die Herkunft des Wortes "Regordane", aber sämtliche Experten stimmen überein, dass der Ausdruck aus der Gegend der Schlösser von Portes, Chamborigaud und Genolhac stammt. Ein Besitz, der am Regordaneweg lag, soll diesem seinen Namen gegeben haben. Diese jahrhunderte alte Regordanestrasse hilft Ihnen, die Geschichte und Entwicklung der Cevennen zu erfassen, dieser Weg, an dem sich auch heute noch Wanderer aus aller Welt erfreuen.
Romanische
Kirchen
Die Mönche aus Bonnevaux, die sich im IX. Jhr. in den Cevennes liederliessen,
haden in den Gegenden Haute-Ceze und Regordane 15 Kirchen errichtet.
Diese haben ihre Glockentürme, ihre nüchterne Architektur und die Legenden über
verschwundene Glocken gemeinsam... auf Ihrer Rundreise sind Sie an den Kirchen
von Genolhac, Concoules, Aujac, Bonnevaux und Peyremale
vorbeigefahren.
Nur zur letztgenannten, die auf einem felsigen Berggipfel errichtet wurde, führt
eine schöne kleine Strasse. "Wie unendlich, wie friedvoll und schön ist diese
Landschaft, durch die uns dieser Weg zu den romanischen Kirchen führt".
1000 Jahre Landschaft
Pädagogischer
Wanderweg in Peyremale. Sie können diese Wanderung auf einem schattigen Weg in
weniger als einer Stunde zurücklegen. Ein Prospekt informiert Sie über die
Vegetation des umliegenden Gerbirges während der letzten 1000 Jahre.
Ziehen Sie feste Schuhe an, um auf
dem unebenen, manchmal steinigen Boden zu marschieren. Die
informationsbroschüren sind gergenüber der Kirche im "La Dormition" erhältlich.
Der Wanderweg geht vom Parkplatz ab
80m. von der Kirche entfernt. Bevor Sie losgehen, gucken Sie in den Himmel...
Kommt das Gewitter von Portes bringen Sie den Esel heim und schliessen Sie die
Pforte. Kommt das Gewitter von Les Vans,
Nehmen Sie Ihren Esel und gehen Sie auf die Champs (Felder).
Le
Château de Portes
Auf halbem Weg der Regordanestrasse erblicken Sie den Col de Portes mit Ausblick
auf die Cevennen und den Rücken des Mont Lozere.
Einzige Durchreisemöglichkeit für die Maultierkarawanen, die Wein, Zwiebeln, Oliven, Saltz usw, in den Norden tranportierten und auf ihrem Rückweg Getreide, Tierfette, Bretter, etc. mitbrachten, mussten diese ein Weggeld entrichten.
Auf dem Gipfel des Col de Portes wird seit 20 Jahren ein mitelalterliches Schloss renoviert.Vom 15 Juli bis zum 20 August werden mehrmals pro Woche Steinhauer, Restaurateur und Heimatkundekurse sowie Ausstellungen und Klassikkonzerte. Den ganzen Sommer über finden Führungen statt. Die Reise des Priesters Aulanier Brignon auf Voie Regordane an XVIIe Jahrhundert.
16
november 1644 : de bon matin (depart) pour le voyage de Nisme en
Languedoc disner à Pradelles où despense 16 sols; à Pranlas un picotin pour ma
cavale et collation : 5 sols 6 deniers et souper et coucher à la Bastide, 23 sols.
17 november : partis à l'aube du jour
de la Bastide, fus disner à Villefort au logis des trois rois, despense 17 sols
6 deniers; collation et picotin à Genolhac, 4 sols 6 deniers; souper et
coucher au Pradel chez le logis appele Fornier, despense 19 sols 9 deniers.
18 november :
parti du Pradel au lever du jour, l'Abbe Aulanier
dine à la Lege d'Alais où il depense 23 sols 3 deniers pour lui et son cheval;
il fait collation et donne l'avoine à la Barraque de la Bitarelle où 9 sols 6
deniers sont depenses; et enfin il arrive pour souper et coucher à Nismes ce
qui lui coûte 25 sols 9 deniers compris 2 sols au port.
P.
Grelet de la Deyte zum Schluß XVIIe Jahrhundert machte zwei Reisen zwischen Puy
und Montperlier:
« Jey fait deux voyages en la ville de Montpellier . savoir au mois de juin de
l'annee 1681 et l'autre au mois de janvier 1692. Pour y aller il faut passer du
Puy à Bisac, à Costerot, à la Sauvetat, à Pradelles, à Langonhe, à Luc, à
Pranla, à Regletout, à la chapelle Saint Thomas, au Tord, à la Molete, à la
Garde Guerin, à Bayard, à Villefort, à Viluy, à Genoulhac, à Chamber Rigau, à
Porte, au Pradel, au Maviau, à Saint Martin, à la ville d'Allex, à la Taverne,
auquel lieu il faut passer la riviere du Gardon, à Ladinghan, à Crepian et à la
chapelle, à la ville de Soumiere, à Formaingnhe, au Pont Neuf et à Montpellier.
D'icy à Montpellier il y a environ 35 lieux. »
PAYRARD, J.B. Petites ephemerides vellaviennes. 1889, Le Puy en Velay. " Le livre de raison de Louis Jouve " dans Bulletin historique et scientifique de l'Auvergne. Tome XXXIII, n°603, 1964.
Das ehemalige Sommerferienhotel der Zwanziger Jahre mit am Fluss Allier gelegenen Park trägt den hübschen Namen Gasthof L'Etoile und dient heute als gemütliche Herberge. Es befindet sich in La Bastide-Puylaurent inmitten der für Südfrankreich typischen Berge; zwischen der Regionen Lozere, Ardeche und den Cevennen. Auch die Fernwanderwege GR70 Stevensonweg, GR7, GR72, "Le Cevenol", Roujanel Rundweg, Montagne Ardechoise Rundweg, Margeriderundweg, Regordaneweg (St Gilles-Weg) sowie der "Schluchtenweg" entlang dem Fluss Allier verlaufen in unmittelbarer Nähe. Ideal für einen entspannten Urlaub.